Landkreis Kassel Die Verbreitung des Corona-Virus hält Deutschland und den Landkreis Kassel in Atem. Insbesondere ältere Personen und Menschen mit Vorerkrankungen sind für einen schweren Verlauf bei einer Ansteckung mit Corona gefährdet. Deshalb haben die Bundesregierung, das Land Hessen und der Landkreis Kassel sowie dessen Kommunen weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus getroffen. Die Kapazitäten des Gesundheitssystems dürfen nicht überlastet werden, damit Kranke optimal versorgt werden können.

Risikogruppe darf sich keiner Gefahr aussetzen

Um die Angehörigen von Risikogruppen zu unterstützen, haben sich die politischen Jugendorganisationen von SPD und CDU im Landkreis Kassel zusammengetan. Sie vermitteln Einkaufshelferinnen und -helfer, die für Personen, die einem besonderen Risiko ausgesetzt sind, die Einkäufe erledigen: „Das Ziel ist, dass sich diese Personen keinem Risiko beim Einkaufen aussetzen“, so der Vorsitzende der JU Kassel-Land, Daniel Rudenko (CDU).

„Nur gemeinsam können wir die momentane Situation bewältigen. Wir sind eine große Gruppe von jungen Menschen, die bereit sind, unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in dieser Situation tatkräftig zu unterstützen.“, so die Vorsitzende von den Jusos, Katharina Krieger (SPD).

Bei einer Kontaktaufnahme vermitteln die jungen Politikerinnen und Politiker das Hilfsangebot. Unter der Telefonnummer 01573 1077172. Nach einem kurzen persönlichen Gespräch oder einem WhatsApp-Dialog wird Ihre Anfrage an die Helferinnen und Helfern beider Jugendorganisationen in Ihrem Umkreis weitergeleitet. Der Helfer vor Ort setzt sich dann zwecks weiterer Absprachen mit ihnen in Verbindung.
Alternativ können Sie auch eine E-Mail an jusoskasselland@gmail.com senden.

Fake-News nicht vertrauen

In ihrem gemeinsamen Aufruf „Solidarität in Zeiten von Corona“ fordern die Jusos und die JUler zudem die Bürger des Landkreises Kassel auf, sich umfassend zu informieren:
„Informieren Sie sich bitte nur bei glaubhaften Stellen, beispielsweise im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, dem Rundfunk, durch Tageszeitungen und auf den Internetseiten der Behörden, so können Sie sich sicher sein, dass die Information den Tatsachen entsprechen.“ „Glauben Sie nicht jeder WhatsApp-Nachricht und jedem Facebook-Post, sondern hinterfragen diesen kritisch“, so die beiden Vorsitzenden der Jugendorganisationen.

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