Deutschland Am kommenden Samstag wählt die CDU Deutschlands einen neuen Bundesvorsitzenden. Nachdem die bisherige Vorsitzende, Annegret Kramp-Karrenbauer, angekündigt hat, nicht erneut zu kandidieren, haben sich mit Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen drei Kandidaten aus Nordrhein-Westfalen gefunden. Sie streben damit das höchste Amt der letzten deutschen Volkspartei an.

51,95 Prozent für Friedrich Merz

Die Jugendorganisation der CDU, die Junge Union (JU), hat zu der Frage, wer ihr Favorit ist, im Oktober eine digitale Mitgliederbefragung durchgeführt. Bundesweit haben sich ca. 15.000 Mitglieder der größten politischen Jugendorganisation Deutschlands beteiligt. Im Vorfeld haben sich die drei Kandidaten in einem Liveformat den jungen Christdemokraten vorgestellt.

„Für die Mehrheit der Mitglieder hat sich dabei Friedrich Merz als Kandidat hervorgetan, der unsere Partei in die Zukunft führen kann“, so der Vorsitzende der JU im Landkreis Kassel, Daniel Rudenko. Bundesweit haben sich 51,95 Prozent der Mitglieder für Friedrich Merz ausgesprochen. Die hessischen Mitglieder haben sich sogar mit einem Anteil von 59,9 Prozent für den ehemaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden aus dem Sauerland ausgesprochen. „Insbesondere die Gespräche mit meinen Mitgliedern zeigen mir, dass seine klare Haltung und seine wirtschaftspolitische Kompetenz die JU an der Basis überzeugt“, so Rudenko.

Stimmungsbild der Basis berücksichtigen

Für den Emstaler Rudenko ist die Lage zum Oktober, wo die Mitgliederbefragung durchgeführt wurde, unverändert: „Es haben sich keine weiteren Kandidaten für das Amt gemeldet und es ist nicht davon auszugehen, dass sich noch jemand meldet.“ Aus diesem Grund sei das Stimmungsbild der Parteijugend – und damit eines wichtigen Teils der Basis - weiterhin aktuell und müsse bei der Entscheidungsfindung der Delegierten des Bundesparteitages berücksichtigt werden. Diese wählen den neuen Bundesvorsitzenden.

Nach der Wahl müsse man sich hinter dem neugewählten Vorsitzenden versammeln und diesen tatkräftig unterstützen: „Sobald die Entscheidung getroffen wurde, müssen wir sie akzeptieren und alle gemeinsam am Erfolg unserer Partei und unseres Landes arbeiten“, so Rudenko abschließend.

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